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Akustische Optimierungen im Schlagzeugübungsraum

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Akustische Optimierungen im Schlagzeug-übungsraum


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Entkopplung

Beim Schlagzeugspielen führt die Schallentwicklung vor allem zu tiefen Frequenzen, wodurch auch Körperschwingungen entstehen. Die Schwingungen übertragen sich auf Böden und angrenzende Wände, und der Schall breitet sich auch auf angrenzende Räume und Gebäudeteile aus. Damit diese unangenehme Schallentwicklung verhindert werden kann, sollte das Schlagzeug von den anderen Baukörpern entkoppelt werden. Eine gute Lösung ist der Bau eines Podestes mit geeigneten Schallabsorbern. Bei tiefen Frequenzen, die beim Schlagzeugspielen entstehen, ist Verbundschaumstoff/Recyclingschaum die richtige Lösung.

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Podestbau

Bei der Planung des Podestbaus ist vor allem darauf zu achten, dass das Podest keinen direkten Kontakt zu den Wänden hat. Der erste Schritt bei der Planung ist also die Wahl des richtigen Standorts. Für die Auskleidung verwenden Sie am besten einen Verbundschaumstoff mit ca. 60 mm Stärke und 140 kg/m³ Raumgewicht. Es ist darauf zu achten, dass die gesamte Fläche des Podests mit Verbundschaum ausgelegt wird. Damit keine sogenannten Schallbrücken entstehen, muss die Verlegung vollflächig erfolgen, es dürfen keine Lücken auftreten.

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Schwimmender Boden

Auf den Verbundschaumstoff kann nun eine tragfähige Schicht in Form einer Spanplatte aufgebracht und mit dem Verbundschaumstoff verklebt werden. So erhalten wir einen schwimmenden Boden, der als Körperschallentkopplung dient. Das Podest sollte nicht in den Boden verschraubt werden, da sonst wieder Schallbrücken entstehen könnten und die Elastizität des „schwimmenden Bodens“ beeinträchtigt würde.