Die Baustelle nebenan, die Flugzeuge in der Einflugschneise, der Verkehrslärm von der Hauptstrasse – Lärmquellen sind vielfältig. Überschreiten die Geräusche etwa 90 Dezibel, droht ein Hörsturz. Spätestens ab 100 Dezibel sollte ein Ohrenschutz verwendet werden, um das Gehör der Angestellten zu schützen. Doch die wenigsten Büros sind dauerhaft diesen extremen Lärmquellen ausgesetzt. Vielmehr geht es bei Lärmschutz am Arbeitsplatz darum, mittlere Lautstärken aus dem Büro zu halten. Denn wenn diese den ganzen Arbeitstag anhalten, steigt das Risiko für chronische Erkrankungen deutlich:
Herz-Kreislauf
Langanhaltende Geräusche verursachen Bluthochdruck und eine gesteigerte Herzfrequenz. Über Monate oder Jahre kann das zu Herzinfarkten, Arteriosklerose und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.
Stress
Eine unruhige Umgebung löst Stresshormone aus, die kurzfristig unkonzentriert machen. Über längere Zeiträume hinweg steigt das Krankheitsrisiko.