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Massnahmen für die Schalldämmung einer Türe

Tür, Tür

Massnahmen für die Schalldämmung einer Türe

Türen sind oft eine Schwachstelle im Schallschutz, können aber nachträglich gedämmt werden. Hier erfahren Sie, wie Sie Türen mit Schaumstoff effektiv isolieren – ob fest eingebaut oder als Durchgang. Wir erläutern Materialien sowie dauerhafte und mobile Lösungen.

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Schalldämmung direkt auf die Tür kleben (Tür bleibt benutzbar)

Schneiden Sie den Schaumstoff auf Türmass zu, sodass die Türklinke erreichbar bleibt und der Schaumstoff nicht am Boden schleift. Für eine dünne Dämmung kleben Sie zuerst doppelseitige Bitumenfolie und darauf Verbundschaumstoff – idealerweise beidseitig. Je dicker die Verbundplatten, desto besser die Dämmung.

Für stärkeren Schallschutz empfiehlt sich ein 3-Schicht-Aufbau: Verbundschaumplatte – Bitumenfolie – Verbundschaumplatte. Beachten Sie dabei die Türöffnung. Befestigen Sie die erste Platte mit starkem Montagekleber.

Nachteil: Klebereste bleiben bei Demontage zurück.

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Schalldämmung in den Türschacht klemmen (ohne Verklebung)

Bestellen Sie eine Verbundschaumplatte (mind. 8 cm dick) und klemmen Sie diese in den Türschacht. Die Platte sollte an jeder Seite 1–2 cm grösser sein, damit sie hält. Alternativ kleben Sie den Schaumstoff auf eine Holzplatte (z. B. OSB), um Stabilität zu gewährleisten. Auch hier ist ein 3-Schicht-Aufbau möglich.

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Schalldämmung auf die Tür kleben (Tür bleibt geschlossen)

Falls die Tür nicht mehr geöffnet werden muss, kleben Sie einen möglichst dicken Verbundschaumstoff oder das 3-Schicht-Konstrukt direkt auf die Tür – am besten beidseitig für maximale Dämmung. Da die Tür nicht mehr genutzt wird, kann die Dämmung beliebig dick sein.

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